Sanierungsdokumentation 2005
Dokumentation für die Sanierung der Jakob-Frey-Sportanlage (März 2005)
Vorwort
Das Sportgelände (36.000 m²/Spielfeld und Laufbahn: Tennenbelag) auf dem Gelände "Im Saif" wurde 1963 - 1966 in Trägerschaft der TSG nach Überwindung großer finanzieller Schwierigkeiten gebaut, nachdem der alte Sportplatz dem Bau der A 60 weichen musste.
Die erste Sanierung der Anlage mit gleichzeitigem Ausbau zur "Kampfbahn Typ C" (d.h. mit allen Leichtathletikanlagen) erfolgte 1982/83 ebenfalls in der Trägerschaft der TSG mit einem Aufwand von rd. 255.000 €, wovon der Verein 82.000 € zur Finanzierung beisteuerte.
Mitte der 90-iger Jahre war der Zustand des Spielfeldes so, dass bereits damals eine grundlegende Sanierung notwendig gewesen wäre. Es erfolgte in Trägerschaft der Ortsgemeinde 1997 aber lediglich die Aufbringung einer neuen Feinschicht, ohne dass am Unterbau etwas verändert wurde.
Eigentümer des Grundstücks war ursprünglich der Mainzer Universitätsfonds, der mit der Ortsgemeinde Heidesheim einen Erbbaupachtvertrag für die Nutzung als Sportgelände abgeschlossen hatte. Im Jahr 1991 hat dann die Ortsgemeinde das Sportgelände vom Mainzer Universitätsfonds erworben und ein Jahr später mit der TSG einen Nutzungsvertrag abgeschlossen, der bis zum Jahresende 2020 läuft. Gemäß diesem Vertrag hat die TSG die gesamten Unterhaltung auf ihre Kosten durchzuführen. Die Ortsgemeinde gewährt einen jährlichen Zuschuss (z.Zt. 15.400 €). Damit werden im Durchschnitt die Hälfte der anfallenden Kosten gedeckt. Den Rest finanziert die TSG durch Veranstaltungen (insbesondere Erntedankfest) und im Übrigen durch die Beiträge und Arbeitseinsätze der Mitglieder.
Die Generalsanierung der Jakob-Frey-Sportanlage (Bau eines Kunstrasenplatzes mit entsprechender Kunststofflaufbahn) wurde Anfang 2003 von der Ortsgemeinde Heidesheim beim Landkreis Mainz-Bingen (Sportstättenbeirat) für eine Förderung aus dem sog. "Goldenen Plan" angemeldet. Zweck dieser Dokumentation ist es, allen Verantwortlichen im Bereich Sportstättenbau bzw. -finanzierung deutlich zu machen, dass diese Maßnahme keinesfalls nur ein Wunschprojekt des Vereins ist, sondern eine dringende Notwendigkeit, für eine große Anzahl von vor allem jugendlichen und heranwachsenden Sportlerinnen und Sportlern, möglichst bald eine trainings- und wettkampftaugliche Sportanlage zur Verfügung zu stellen. Im Folgenden wird dies begründet, wobei auch ein Blick über die Gemeindegrenzen hinaus innerhalb des Landkreises Mainz-Bingen erfolgt. Als vergleichbar sehen wir dabei alle Orte an, die Sitz einer Verbandsgemeinde sind.
Heidesheim/März 2005
Turn- und Sportgemeinde
von 1848 Heidesheim e.V.
Helmut Laux
1. Vorsitzender
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